waiting to fall
Berlin

Wo soll man da nur anfangen? Vielleicht einfach schonmal mit dem Fazit, dass Berlin einfach eine geile Stadt ist.

Da wir ja mit dem Zug gefahren sind ging es schon recht früh los, dafür waren wir aber auch schon um halb zehn da. Der neue Hauptbahnhof ist einfach der Hammer und ich wollte da schon anfangen zu shoppen, aber meine Eltern haben mich dann weitergezogen und wir sind erstmal Richtung Regierunsviertel.

Da haben wir uns dann Bundestag und Kanzleramt angeguckt und allein das war schon ein Erlebnis. Um überhaupt bis in die Glaskuppel hochzukommen, muss man sich erst durchleuchten lassen und fotografieren war auch verboten, na toll. Wer die Mareike kennt weiß allerdings, dass sie sich davon nicht aufhalten lässt. Hab einfach trotzdem weiterfotografiert und für alle Fälle hätte ich auch noch nen Presseausweis von nem Freund meiner Eltern gehabt, mit dem man eh fast überall fotografieren darf. War schon geil da oben. Man hatte einen richtig geilen Ausblick über Berlin und konnte echt alles sehen und wunderbar fotografieren^.-

Als wir dann wieder unten waren haben wir unser Programm weiter abgespult und sind dann zum Brandenburger Tor und zum Holocaustdenkmal.

Danach hatten besonders ich und meine Mama keine Lust mehr aus Sightseeing und wir sind dann zurück zum Hauptbahnhof und von da aus mit der S-Bahn zum Bahnhof Zoo und dann raus und Richtung Ku´damm.

Auf dem Weg dahin sind wir dann noch in die Gedächtniskirche rein und haben uns da auch noch ein bisschen umgeschaut.

Dann hab ich mich gleich erstmal in so einen riesigen Buchladen gestürzt und hab mir ein Buch gekauft. Danach gings dann erstmal ins KaDeWe. Einfach ein super geiles Einkaufscenter. Was man da alles bekommt! Da gibt es die ganzen Modelabels, die man in Goslar immer vergeblich sucht und auch so Sachen wir Schultaschen und dergleichen kann man da einfach richtig geil kaufen. Das Ding hat einen ganz besonderen Flair und man kann sich stundenlang darin aufhalten. Gegen Mittag haben wir dann im Restaurant vom KaDeWe gegessen und das war einfach super. Das Restaurant ist unter dem Dach und von da aus hat man einen ebenso tollen Blick über Berlin wie auch schon aus der Glaskuppel.

Nach dem Essen haben ich und Mama erstmal reichlich Klamotten im Schlussverkauf gekauft und Papa war in der Elektronikabteliung verschwunden.

Gegen zwei sind wir dann wieder aufgebrochen und noch ein bisschen am Ku´damm langmarschiert. Da gab es innerhalb von 500 Metern 6 H&M und 2 Footlocker. Mal im Ernst, das ist doch total überflüssig, oder?! Ich wäre über eins in Goslar mehr als erfreut. Anschließend waren wir dann noch in sonem Café am Bahnhof, hieß irgendwas mit Hamlet... War auf jeden Fall echt toll da, aber der flavoured Macchiato schmeckt im Tims einfach besser...^.-

Danach hatten wir dann noch zwei Stunden, die wir im Bahnhof verbracht haben und die Zeit war fast zu knapp, um alle Läden zu schaffen. Allein im Bahnhof hab ich die Hälfte meines Geldes ausgegeben.

So, jetzt da der Ablauf fürs erste geklärt ist, will aber auch noch ein bisschen was zu meinen Eindrücken sagen:

Berlin hatte ich mir einfach als schmutzige Großstadt vorgestellt. Berlin ist groß und teilweise auch schmutzig, aber dennoch einfach klasse. Man fühlt sich nicht irgendwie verloren in der großen Stadt sondern gehört von der ersten Minute dazu. Das kann man schwer beschreiben, aber wer schonmal in Berlin war, wird verstehen, was ich meine. Außerdem trifft man in Berlin die interessantesten Leute. Ich hätte damit gerecht, dass in Berlin ein haufen Schrecker rumrennt. Aber mindestens 70% der Leute laufen alternativ bzw im Punk/Rockstyle durch die Gegend. Selbst die Klamottenläden sind demnach anders ausgerichtet als hier bei uns.

Ich war überwältigt davon, dass alle 2 Minuten eine Straßenbahn fährt. Und zwar die meisten Linien. Das ewigen Warten auf Busse kannst du dir in Berlin echt sparen. Du bist innerhalb von 10 Minuten einmal durch die Innenstadt durch mit der S-Bahn und kommst überall hin, wo du hinwillst.

Die Sicherheit in Berlin ist der Hammer. Sogar Douglas und Vero Moda haben Türsteher und alle 500 Meter begenen dir Polizisten. Auf den ganzen Gehwegen war nicht ein Hundehaufen.

Ich könnte noch so viel schreiben, aber das würde sich kein Mensch durchlesen.

Ich kann einfach nur sagen, dass der Eindruck, den ich bekomen hab nur ein sehr kleiner und das das tatsächliche Leben in Berlin warscheinlich ganz anders ist. Wenn man nur die Innenstadt betrachten würde, wäre Berlin eine traumhafte Wohngegend.

 

5.1.07 11:55
 


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